
Wuff! Mein Name ist Putzi, der Foxel
Ich bin schon etwas älter, 12 Jahre alt, und das ist für unsereins ein schönes Alter.
Lebe bei meiner Familie, Herrchen, Frauchen und der kleinen Tochter Babsi. Dies ist meine zweite Familie, denn mein erstes Herrchen ist leider gestorben. Ich war im Tierheim und eines Tages kamen Herrchen und Babsi und schauten sich nach einem Hund um.
Wuff! Mein Name ist Putzi, der Foxel.
Ich bin schon etwas älter, 12 Jahre alt, und das ist für unsereins ein schönes Alter.
Lebe bei meiner Familie, Herrchen, Frauchen und der kleinen Tochter Babsi. Dies ist meine zweite Familie, denn mein erstes Herrchen ist leider gestorben. Ich war im Tierheim und eines Tages kamen Herrchen und Babsi und schauten sich nach einem Hund um.
Ich wedelte voller Freude mit dem Schwanz und wäre beinahe durch die Gitterstäbe gefallen. „Das können wir nicht allein entscheiden“, sagte Herrchen, „das müssen wir erst mit Mami besprechen.“ Dann gingen sie davon. Ich war furchtbar, enttäuscht und traurig. Schaute ihnen noch lange nach. Auch Babsi schaute sich sehr oft um.
Aber am nächsten Tag, oh Wunder, kamen sie und nahmen mich mit. Ich war außer mir vor Freude. Mein Schwanz hörte gar nicht auf zu wedeln.
Wir kamen in eine schöne Wohnung. Ich musste natürlich alles erstmal untersuchen, anschauen und beschnüffeln. Hier lässt es sich leben. Seufz. War ich froh! Mein neues Zuhause.
Aber dann kam das Schlimmste für mich. Frauchen sagte zu Heinz: „Putzi ist sehr schmutzig. Wir müssen den Hund baden!“ Und ich wehrte mich so sehr ich konnte, aber ich wurde von Herrchen in die große Badewanne gesetzt. Herrchen und Frauchen hatten Angst, dass ich sie beiße. Aber das hätte ich nie getan!
Ich stand dann in der Badewanne, ließ alles sinken, Kopf und Schwanz, und zitterte am ganzen Körper. Aber Frauchen seifte mich ein und ich wurde strahlend sauber und man sah erst jetzt, was für ein schönes weißes Fell mit den großen grauen Flecken ich hatte. Ich wurde liebevoll in ein Handtuch gehüllt und durfte auf mein Plätzchen, das Frauchen schon für mich vorbereitet hatte, und mich nach dem Schreck ausruhen.
Nun begann ein schönes Leben für mich. Ich wurde von allen geliebt und sehr gut behandelt. Und das ist immer noch so. Wuff!
Mein erstes Herrchen hatte mir einige Kunststücke beigebracht. Ich kann mich auf zwei Beinen um mich selbst drehen. Gebe Pfötchen, setze mich auf Befehl hin und mache noch einige andere Dinge.
Jetzt such Mäuschen, darf man nicht sagen! Denn dann buddele ich ein Loch, bis nur noch mein Schwanz zu sehen ist. Am Haus ist ein schöner Garten mit Wiese und wenn unsere Wohnungstür aufgeht, bin ich schwupps schon im Garten und spiele mit den Kindern.
Diese machen sich einen Spaß daraus und sagen such Mäuschen! Und ich mache eifrig mit. Einmal hatte mich Frauchen gerade gebadet und ich war natürlich wieder vollkommen schmutzig. Frauchen sagte nur ach du großer Gott! Und ich musste nochmal in die Badewanne. Trotzdem machte mir das Buddeln großen Spaß.
Wir machen lange Spaziergänge und ich kann mich immer richtig austoben. Das brauche ich, denn ich bin ja ein Jagdhund. Ich bin eigentlich sehr ruhig am Tag und belle selten. Nur in der Nacht, denn ich bin ja auch ein Wachhund. Einmal kam Herrchen spät nach Hause und ich bellte wie verrückt. Bis er die Tür aufschloss und psst! Psst! Sagte und ich ihn erkannte und ihn freudig begrüßte. Da war nichts mit leise reinschleichen.
Schön ist es auch, mit Babsi in der Wohnung zu spielen. Ich renne dann immer um den Tisch herum und versuche Babsi, die auf allen Vieren um den Tisch krabbelt, zu fangen. Bis ich müde werde, mich auf zwei Beine stelle und schaue, wo sie ist.
Ich muss gestehen, ich bin verrückt nach Schokolade. Obwohl gesagt wird, Hunde dürfen keine Schokolade fressen, macht sich Babsi einen Spaß daraus. Legt mir ein Stückchen Schokolade auf die Schnauze und sagt nicht nehmen! – und mir tropft der Zahn. Aber ich bin eisern und beherrsche mich. Bis sie sagt, na nimm schon! Schwupps ist die Schokolade weg!
Ja, ich habe jetzt ein schönes Leben!
Der einzige Wermutstropfen ist, wenn Frauchen sagt: Ich glaube, ich muss mal wieder den Hund baden. Dann verstecke ich mich schon mal unter dem Bett. Bis Frauchen sagt: „Wo ist bloß Putzi?“ Und die Sucherei losgeht. Bis sie mich finden.
Geschichte und Foto von meiner liebe Freundin Fabea - Bluemere